Haudy. Da haben wir's. Mit euch verfluchten Arschgesichtern!
Rammler. Ha, ha, ha, ha—(Besinnt sich eine Weile, herumgehend.) Ihr dummen Teufels, seht ihr denn nicht, daß ich das alles mit Fleiß angestellt habe—Herr Pfarrer, hab ich's Ihnen nicht gesagt?
Eisenhardt. Lassen Sie mich aus dem Spiel, ich bitte Sie.
Haudy. Du bist eine politische Gans, ich werde dir das Genick umdrehen.
Rammler. Und ich brech dir Arm und Bein entzwei, und werf sie zum Fenster hinaus. (Spaziert throsonisch umher.) Ihr kennt meine Finten noch nicht.
Haudy. Ja du steckst voll Finten, wie ein alter Pelz voll Läuse. Du bist ein Kerl zum Speien mit deiner Politik.
Rammler. Und ich pariere, daß ich dich und all euch Leute hier beim
Stolzius in Sack stecke, wenn ich's darauf ansetze.
Haudy. Hör, Rammler! es ist nur schade, daß du ein bißchen zu viel Verstand bekommen hast, denn er macht sich selber zunicht, es geht dir, wie einer allzuvollen Bouteille, die man umkehrt, und doch kein Tropfen herausläuft, weil einer dem andern im Wege steht. Geh, geh, wenn ich eine Frau habe, geb ich dir die Erlaubnis, bei ihr zu schlafen, wenn du sie dahin bringen kannst.
Rammler (sehr schnell auf und ab gehend). Ihr sollt nur sehen, was ich aus dem Stolzius noch machen will.
(Ab.)