Rammler (zupft Haudy). Haudy!

Madame Bischof (schlägt ihn mit dem Fächer). Unartiger Herr Major! müssen Sie denn auch alles gleich herausplappern.

Rammler. Madame! ich weiß gar nicht, wie wir so familiär miteinander sollten geworden sein, ich bitte mir's aus-Madame Bischof (sehr böse). So, Herr? und Sie wollen sich noch mausig machen, und zum andern müßten Sie sich das noch für eine große Ehre halten, wenn eine Frau von meinem Alter und von meinem Charakter sich familiär mit Ihnen gemacht hätte, und denk doch einmal, was er sich nicht einbild't, der junge Herr.

Alle Officiers. Ach Rammler—Pfui Rammler—das ist doch nicht recht, wie du der Madam begegnest.

Rammler. Madame, halten Sie das Maul, oder ich brech Ihnen Arm und
Bein entzwei, und werf Sie zum Fenster hinaus.

Madame Bischof (steht wütend auf). Herr, komm Er—(faßt ihn an Arm) den Augenblick komm Er, probier Er, mir was Leids zu tun.

Alle. In die Schlafkammer, Rammler, sie fodert dich heraus.

Madame Bischof. Wenn Er sich noch breitmacht, so werf ich Ihn zum Hause heraus, weiß Er das. Und der Weg zum Kommendanten ist nicht weit. (Fängt an zu weinen.) Denk doch, mir in meinem eigenen Hause Impertinenzien zu sagen, der impertinente Flegel-Mademoiselle Bischof. Nun still doch, Bäslein, der Herr Baron hat es ja so übel nicht gemeint. Er hat ja nur gespaßt, so sei Sie doch ruhig.

Gilbert. Rammler, sei vernünftig, ich bitte dich. Was für Ehre hast du davon, ein alt Weib zu beleidigen.

Rammler. Ihr könnt mir alle—(Läuft heraus.)