Schildknecht nickte.
»Da ist ein Brief,« sagte Caspar, »den soll meine Mutter bekommen.«
Schildknecht nickte wieder, diesmal voll Andacht. »Weiß schon,« antwortete er, »die Fürstin Stephanie –«
»Woher wissen Sie’s?« hauchte Caspar betroffen.
»Hab’s gelesen. Hab’s in dem Buch vom Staatsrat gelesen.«
»Und weißt auch, wo du hingehen mußt, Schildknecht?«
»Und willst ihr den Brief geben?«
»Will es.«
»Und schwörst bei deiner Seligkeit, daß du ihr selber den Brief gibst? Aufs Schloß gehst? In die Kirche, wenn sie dort ist? Ihren Wagen aufhältst, wenn sie auf der Straße fährt?«