- Der Ritter Karl Heinrich von Lang, ansbachischer Domänenrat
- Anna, seine Frau
- Frau von Hänlein, deren Mutter
- Leutnant Amandus Schlözer
- Rechnungsrat Birnkoch
- Kammerdirektor Mühlbach
- Kasteljack, Schreiber
- Fünf Bauern, darunter: Der Ringhofbauer, der Waldhofbauer, der Erlhofbauer
- Bärbel, Dienstmagd bei Langs
Spielt zu Anfang des 19. Jahrhunderts in Ansbach.
Das geräumige Arbeitszimmer des Ritters von Lang, zugleich eine Art Wohngemach. Die Möbel im französischen Geschmack des achtzehnten Jahrhunderts. Rückwärts zwei Fenster mit Aussicht auf romantisch verwinkeltes Häuserwerk. Links Tür in die andern Zimmer, rechts in den Flur.
Frau von Hänlein ordnet die auf Tischen, Stühlen und Sofa herumliegenden Bücher und Hefte; Bärbel kehrt mit einem riesigen Besen aus.
Frau von Hänlein
(eine stattliche Dame in der Mitte der vierzig; sehr riegelsam, frisch, gesund, nur wenig angegraut)
In aller Frühe war er also schon da?
Bärbel
Heroben war er nit. Vorbeigangen ist er am Haus, wie ich zum Bäcker bin, und hat g’fragt, wie’s der jungen Frau geht.