Anna
Was sind mir seine Geschenke, wenn ich das nicht weiß? Er ist so verschlossen; so viel fremdes Leben bringt er mit. Seine Augen sind fremd. Sein Gesicht ist fremd. Mir ist als hätt ich sein wirkliches Gesicht noch kaum gesehen; als ob er gar nicht leiden könnte um was. Immer möcht ich grübeln, wenn er mit mir redet; indes sein Wort weiter geht, bin ich noch beim ersten und frag mich: wo bist du, Karl Heinrich? Ich find ihn nicht. Muß ich ihm nicht auch fremd sein? Wie wird er mich nehmen, wenn mein Fremdestes zu seinem Herzen will?
Frau von Hänlein
(bekümmert)
Das kommt mir alles wie Sünde vor. Auch versteh ich’s nicht. Ich bin schon froh, wenn mich die Sonne bescheint.
Bärbel
(von rechts)
A Herr is da un will unsern Herrn sprech’n.
Frau von Hänlein
Unser Herr ist ausgegangen.