Gentz und Fanny Elßler

Personen:

Friedrich von Gentz, Hofrat
Felix Graf Reitzenstein
Fanny Elßler
Jean}
MartinDiener bei Gentz
Franz
Lieferanten, Geldleute usw.

Spielt in Wien, Herbst 1830

Ein Zimmer der Villa Gentz in Weinhaus bei Wien. Kostbare Empiremöbel, Nippsachen, Kunstwerke, geblümte Tapeten. Auf einer Kommode stehen zwei Glasglocken mit eingemachten Früchten zum Naschen. Vom Kamin leuchtet eine goldene Stehuhr. Im Hintergrund zwei Fenster, zwischen ihnen eine hohe Glastüre in den Garten. Links Türe zum Vorzimmer, rechts in das Ankleidezimmer des Hofrats; diese Tür ist offen.

Hinter der Türe links wird lebhaft gesprochen. Gleich darauf Jean, livrierter Diener, von links durch das Zimmer nach rechts ab. Die Türe links wird geöffnet, und ein dicker Jude will herein, Martin, ein zweiter livrierter Diener, der im Zimmer damit beschäftigt ist, frisches Wasser in blumengefüllte Vasen zu gießen, eilt hin und schlägt dem Eindringling die Tür vor der Nase zu. Protestierende Rufe von draußen. Martin steht Wache.

Gentzens Stimme

(von rechts)

Was erfrecht Er sich? Ich zahle nicht. Übermorgen. Die Schufte sollen Geduld haben.