Ungelabt, jetzt in der Hitze des Tags? O, kommt, und erholt euch
Dort im Schatten des Baum’s! Bald soll im Becken des Wassers
Silberfluth die ermüdeten Füß’ euch, reinend, umspülen,[3]
Und erquicken euch noch, eh’ ihr weiterreiset, ein Stückchen
Brot, mit freudigem Herzen gereicht: denn wahrlich, ein Segen
Ist es von oben, ihr Herrn, daß ihr an dem einsamen Zelt hier
Eueres Dieners vorüber kommt: so mußt’ es sich treffen!“
D’rauf begann der Ein’ in der Mitte der Beiden: „Du ladest
Uns gastfreundlich zu dir: wir folgen dem Rufe mit Freuden.
Stets beglücke dich selbst und die Deinen der Segen des Himmels!“