Tochter, um welche im Land die erlesensten Jünglinge freiten,

Weißt du. Ha, sie gebar dir zwar den einzigen Sohn nur:[6]

Denn die Mutter wirft ja dem Leu’n die Jungen nur einmal!

Aber er wächst dir, blühend, heran, und mit Reichthum gesegnet

Ward ich, seit in dem Feld’ und daheim mit emsigem Mühen

Du die Sorge getheilt, die auf mir, dem Reichen an Jahren,

Lastete. Sieh’, und dennoch trübte noch stets in des Lebens

Stillumkreisendem Lauf, wie den heiteren Himmel im Herbst oft

Nebelgewölk umflort, ob deiner ein heimlicher Kummer

Meine von Angst ergriffene Brust! Du staunest? Nicht hast du