Wo das säulengetragene Dach, unendlich an Umfang,
Dunkle Hallen bedeckt, und nichtige Götter beherbergt;
Seh’n wie sie, nach dem Wink werkkundiger Meister, vollbrachten
Räthselgestalt:[12] in ihr den Leib der ruhenden Löwinn,
Launenhaft, mit des Weib’s huldschönem Gesichte vereinend,
Daß sie, in dräuender Zahl, an den Thoren bewachten des Tempels
Heiligthum — sie, wie die Götter selbst, ein todtes Gebild nur;
Auch in Reihen vor ihm Spitzsäulen[13] erhöhten, auf welchen
Bilderschrift das Gesetz in den Schleier der Irrthümer hüllet;
Seh’n, wie sie aus dem finstern Basalt Grabmäler der Herrscher[14]