Ha, nicht ruhte der Frohnvogt noch: der schallenden Geißel
Tönte Gestöhn matt nach! Ein Rächer des Mords ist Jehova
Seit dem ersten, bis hin zu dem letzten, am Ende der Zeiten;
Blut versöhne das Blut, vergossen in kalter Verachtung
Schützenden Menschenrechts und Geboths der Mild’ und der Schonung;
Doch mir sagt noch heute das Herz: des Lebens und Todes
Herr ist Jehova: er gibt es, und nimmt’s — er drängte mich: „Tödt’ ihn!“
Ich erschlug, und begrub ihn im Sand’, und trug auf der Schulter
Dann den Mißhandelten heim zu den Seinen.[15] Es regte den Busen
Jetzt ein großer Gedanke mir auf: der Tag sey gekommen,