Nahete schon (das flammende Schwert in erhobener Rechten,
Furchtbarn Ernst in dem Blick’, und Zorn auf den Lippen) des Todes
Engel heran. Verhüllt, wie im Nebel des Abends der Vollmond,
War sein strahlender Leib von düsterem Flor’, und die Locken,
Sonst voll himmlischer Schön’, aufsträubten sich ihm von der Scheitel.
Also schritt er einher, mit den Schrecken des Todes bewaffnet,
Durch die entschlummerte Königsstadt, durch Thäler und Eb’nen,
Wo ein Aegyptier wohnt’. Empor in die Höhen der Wolken
Ragte sein Haupt, und unter den Sohlen erbebt’ ihm der Boden,
Als er den Häusern genaht, das Schwert vor jeglichem aufschwang.