Deine Rechte. Sie schlug den Feind. Du stürztest die Gegner,
Strahlend in Fülle des Ruhms. Dein Grimm flog hin, und verzehrte
Sie, wie Feuer die Stoppeln im Feld’. Aufthürmte die Fluth sich
Deinem gewaltigen Hauch — die strömende stand, und der Abgrund
Hob aus der Mitte des Meer’s sich empor.[16] Da sagte der Gegner:
Will sie verfolgen, erhaschen, und theilen den Raub; in des Herzens
Freud’ entblöß’ ich den Stahl, und meine Rechte vertilgt sie.
„Doch dein Hauch stürmt an: alsbald bedeckt sie die Meerfluth,
Und wie Blei versinken all’ in den brausenden Wässern.“
Wer gleicht dir, Jehova, an Macht und der Heiligkeit Fülle?