Bist du nicht glücklich?“ „Nein, ich bin es nicht;“ sagte der Fremdling,
Bebend vor Wuth, „ha, kennst du die Welt nur, dann ist des Herzens
Ruh’ und Friede dahin: verhaßt erscheint dir das Leben!
Wie, des Morgens freust du dich noch — des blühenden Frühlings
Deiner Jahr’? Ach, schon erscheint im Glanze des Mittags
Dir errungen das Ziel, und im Weltrund schaust du dich stolz um,
Glücklicher? Weh’, urplötzlich treibt an der Schwelle des Abends
Ein Gewitter herauf: im Hauche des Winters zerschmettert
Hagelndes Eis, urschnell die Fluren umher, und die Hoffnung
Selber entfliehet vor dir mit höhnendem Blicke für immer!