„Sprich: wo ist Sara, dein Weib?“ Und Jener: „Sie ruhet im Zelt dort.“
„Wohl,“ so begann dann wieder der Herr, „kehr’ ich nach dem Zeitraum
Eines Jahres zurück, dann soll dir Sara den Knaben —
Ihn, den Sohn der Verheißung und Huld, zur Freude gebären!“
Sara, vernehmend das Wort, dicht hinter der hüllenden Zeltwand,
Lachte für sich leis’ auf, und dacht’ im zweifelnden Herzen:
„Meinem bejahrten Gemahl werd’ ich, die bejahrte, gebären?“
Aber, verweisend, rief der Erhabene jetzt nach dem Zelt hin:
„Sara lachte? Warum denkt sie, noch zweifelnd: wie könnte
Solches gescheh’n, da neun- und neunzig der Jahre sie zählet —