Tönte vom Munde das Wort, wie gut mein liebliches Kind war.

Doch, nun liegt es entseelt! Da liegt mein Reichthum, mein Alles:

Jetzo bin ich erst arm, Prophet — mein Kind ist gestorben!“

Also jammerte hier die Mutter im schrecklichen Herzleid

Wegen des Sohns, und beugte die Stirn’ jetzt wieder nach ihm hin:

Ihren Augen entfloß ein Strom von Thränen, und netzte

Ihm das bleiche Gesicht, die erstarreten Wangen und Lippen.

Nun erhob sich der Greis: sein Blick voll düsteren Ernstes,

Ruhete lang’ auf dem jammernden Weib; dann sprach er, verweisend:

„Wie, vergaßest du schon der Noth, der Hülf’, und Errettung,