Wie die Gebeugte die Recht’ aufhob zu dem Himmel, und dorthin,
Erdwärtsblickend, wies, mit verständlichen, stummen Geberden.
„Mutter, gib mir das Kind!“ so rief er, und hob es vom Boden
Alsbald auf, und trug’s (sie sank ohnmächtig zusammen)
Ueber die Treppe hinauf in die Kammer des oberen Hauses
Auf sein Lager. Er fleht’, auf die Kniee gesunken, zum Himmel:
„Herr, Jehova, mein Gott, Alleiniger, Ewiger, Höchster!
Soll die Witwe in Jammer vergeh’n, die gütig mich aufnahm —
Vor Verfolgung und Noth, in ihrem Hause verbergend,
Rettete? Soll sie vergeh’n, ihr Kind in den Armen des Todes