Sonn’, und Mond, und die Sternenheer’ im unendlichen Weltall:
Hauch’ in dieß Kind, Allmächtiger, jetzt den Athem des Lebens!“
Als er es rief: da fuhr ein Strahl in Windesgesäusel
Durch die Decke herab, und hellte die Stirne des Knaben.
Alsbald regten zum Leben sich die erstarreten Glieder:
Liebliches Roth umzog die erbleichten Wangen. Nicht anders
Wie die rosige Früh’ auf die schneeigen Lilienblätter
Hauchet den Purpurglanz: so erglühten die Lippen und Wangen
Ihm; doch jetzt aufschlug er die festgeschlossenen Lieder;
Sah mit verkläretem Blick den Himmel, den weinenden Greis an;