Zahllos standen umher an den Marken die rüstigen Männer
Moabs; aber auch wankende Greis’ und Jünglinge harrten,
Kampfgefaßt, und bereit zum Sieg’ und zum Tode, des Feindes.
Als in dem Morgenroth den wachebesorgenden Kriegern
Dort die röthliche Fluth ein See von gährendem Blut schien,
Griffen die Jünglinge, Männer, und Greis’, im Lärm und Getümmel
Schnell zu den Waffen, im Wahn: die jüngst verbündeten Scharen
Hatten, entzweit, sich gemordet im Kampf’, und drüben das Blachfeld
Also bedeckt mit Blut. Sie rannten heran an das Lager,
Rufend: „Moab, dein ist der Sieg, nun sammle die Beut’ ein!“