Abraham saß auf den Höh’n, wo er gestern in flehender Stellung

Stand vor dem Herrn, und sah auf die dämmernden Fluren hinunter.

Lieblich weht’ ihn der Frühwind an, und der herrlichste Morgen

Sank vom Himmel herab, zum letzten Male die Gegend

Noch um die Städte herum, zu schau’n, paradiesischer Schönheit:

Ach, denn es solle sie bald unendliche Trauer umhüllen!

Aber schon hob sich der junge Tag, rothwangig, in Osten

Heiter empor. Wie das Kind an dem Busen der zärtlichen Mutter,

Leise geküsset von ihr, erwacht, und mit glänzenden Augen

Schaut, holdlächelnd, umher: so sah er, mit Rosen bekränzet,