Wurzel: da flog das Beil vom Stiel’, und sank in das Wasser.
„Wehe,“ so rief der Dürftige laut, „das Beil ist verloren,
Das ich geborgt: ich darb’, und Ersatz gebühret dem Eigner!“
Schnell erfüllte die Brust des Sehers ein heiliges Mitleid
Wegen des armen: er hob die flehenden Blicke zum Himmel;
Faßte den Wipfel des Baums, entblößt’ ihn rings von den Aesten,
Schleudert’ ihn tief in den Strom, und, siehe, die wirbelnden Fluthen
Wälzten das Beil von dort nach dem sanftaufsteigenden Ufer!
Aber der Seher ergriff’s, und gab es dem jubelnden Schüler:
Immer bedacht, Vertrau’n und innige Liebe zum wahren,