Witwe, die, gesegnet von Gott, als glückliche Mutter
Sieben treffliche Söhne gebar, und der Guten sich rühmet?“
Also der Fremdling, der, wie im Flug, zur Thüre hereintrat.
Doch Salomone erschrack: sie hielt die Thüre verschlossen
Heute wie sonst — wer öffnete sie? So erregten des Fremdlings
Worte nur Furcht und Angst in ihrem erschütterten Herzen.
Unten im stillen Gemach’, in des Abends sinkender Dämm’rung
Saß sie allein, fortwebend am Tuch’ aus schimmernder Wolle
Für die Braut des ältesten Sohn’s, die sie, nach der Sitte,
Selbst ihm erlas, das Herz errathend des schüchternen Jünglings.