Ach, ob unserer Sünden allein hat Gott in der Zeit noch
Ueber uns Leiden verhängt — dir Macht gegeben, zu siegen!
Dennoch, wehe dir einst: dein harren die schrecklichsten Strafen,
Weil du dich kühn erfrechst, selbst gegen Jehova zu streiten!“
Als nun Areth verhauchte den Geist, da nahte die Mutter
Eilig, stand, und beugete tief, mit verbreiteten Armen,
Ueber die Leichen sich hin. Nur Trümmer des einstigen Reichthums
Lagen vor ihr, ob welchem das Volk sie selig gepriesen.
Aber nicht trauernd, nein, mit erhabener Ruh’ in den Augen,
Die nur die Freudenthrän’ umhüllt’, erhob sie die Stimme: