In dem Brief an die Hebräer, 7. Cap. 26. und 27. Vers, wird unser Erlöser das Opfer, und der Hohepriester zugleich, genannt.

[29]Vers 418.

Nach IV. B. Mosis 12. Cap. 1. Vers hatte Moses, wahrscheinlich nach Zipora’s Tod — eine Aethiopierinn geheirathet. Es war laut Jehovas Gesetz dem Israeliten erlaubt eine Ausländerinn, nur nicht aus Canaans Volke, zu heirathen. Aaron und Mirjam bezeigten ihren Unwillen darüber, weil Moses, nach ihrer Meinung, aus einem der angesehensten eigenen Stämme hätte eine Frau nehmen sollen.

[30]Vers 435.

Bei einem allgemeinen Murren des Volks wider Moses und Aaron (siehe IV. B. Mosis 17. Cap.) mußten auf Jehova’s Befehl die Oberhäupter der zwölf Stämme, jeder einen Stab von Mandelbaumholz geschnitzt in der Unterredungshütte zunächst vor dem Allerheiligen, hinterlegen. Am folgenden Morgen fand es sich, daß Aarons Stab allein grünte, Blätter und Früchte trieb, zum Zeichen: daß dem seinen des Priesterthums Ehre gebühre.

[31]Vers 439.

Haderquelle (Mosis IV. B. 20. Cap.), bei einem Volksaufstand wegen des mangelnden Wassers, scheinen Moses, und Aaron die Fassung verloren, und das Wunder nicht mit Ruhe, und Vertrauen zu Jehova, wie sonst, gewirkt zu haben. (Ueber diese Stelle siehe E. F. C. Rosenmülleri Scholia in Vetus Testamentum. 2. B. S. 293.)

[32]Vers 452.

Zur Strafe der Unzufriedenheit auf ihrer Reise nach dem Lande Canaan, wurden die Israeliten durch Schlangen gebissen. Jehova hieß den Moses eine eherne Schlange auf einen hölzernen Pfahl hängen, und alle, die nach ihr blickten, wurden geheilt. (IV. B. Mosis 31. Cap.) In der Gestalt der Schlange wurde das erste Menschenpaar von dem Holze herab verführt. Von diesem, woher ihr der Jammer kam, sollte ihr auch die Hülfe kommen. So spricht, als von dem Vorbilde des Erlösers, der Lieblingsjünger (Joh. 3. Cap. 14. und 15. Vers) davon.