Makkabäer.

[*]Die meisten Geschichtsforscher sind darüber einig, daß der Zunahme Makkabäer nicht ausschließend einem Geschlechte angehörte, sondern zur Zeit der Verfolgung der Juden durch den König Antiochus Epiphanes, in den Jahren 166 und 167 vor Chr., überhaupt allen Jenen gegeben ward, die sich durch Heldenmuth, Großthaten und Eifer in der Verteidigung des wahren Glaubens und der vaterländischen Sitten auszeichneten. Die Veranlassung dazu gab wahrscheinlich der sterbende Mathathias, der im prophetischen Geiste seinen drittgebohrnen Sohn Judas, unstreitig den größten Helden der Israeliten neuerer Zeit, mit dem Zunahmen מקכי — Hämmerer, zum Heerführer des Volks ernannt hat.


Mathathias.

[1] Vers 9.

Antiochus Epiphanes, ein Sohn Antiochus des Großen, bestieg im Jahr 175 vor Chr. widerrechtlich den Thron von Syrien, der eigentlich dem Demetrius, dem Sohne seines älteren Bruders Seleukus Philopator, gebührt hätte. Er wird von Polybius bei Athenäus V. und Diodor von Sizilien Fragm. XXVI. auf eine Art geschildert, daß er billig statt des Zunahmens ἐπίφανης, Erlaucht, jenen ἐπίμανης, wahnwizig, dem ihm seine Unterthanen gaben, verdiente.

[2] Vers 106.

Modin, Modein, war eine Stadt, die westlich von Jerusalem, nicht ferne von dem Meere lag.