Sagt’ es, und staunte der hohen Gestalt der herrlichen Jungfrau:
Ihrem bräunlichen Haar, das sich, gar zierlichgeflochten,
Rings an der Scheitel umher aufwand, und von welchem der Locken
Zween, wie die Wellen des Sees, wenn säuselnde Lüftchen sie heben,
Wogten auf ihrer schneeigen Brust und dem Halse voll Anmuth;
Auch der edelen Stirn’ und den hellerglänzenden Augen,
Welche dennoch so mild, in dunkelbläulichem Schimmer
Glüheten; dann der zartgeformten Nase, der Lippen
Rosiger Gluth, und dem lieblichen Kinn, dem Zeichen der Sanftmuth.
Eilig kam sie heran, und ihr Kleid, aus glänzender Wolle,