Göttweih herrschen im Donauthal, das herrliche Kloster;

Doch, nicht ferne der Burg des Hoheneckers am Wald dort,

Herrlicher Mölk: bewohnt von Benedicts Söhnen die beiden;

D’rauf die Stadt’ auch: Krems, Und, Stein, von Traubengebirgen

Rings umgrünt, an dem Ufer der hellerglänzenden Donau.

Doch, o! wer erspäht’, auch schärferen Blickes, noch jenseits,

Bis zu dem bläulichen Kranz der Karpathen hin, und den Marken

Mährens der Menschen Wohnungen all’ in unendlicher Landschaft?

Seh’t, g’en Westen, den Traunstein dort: er senket den Felsfuß

Tief in den Gmundner See: die Zierde des Oberen-Oestreichs.