Seines Nahmens Unsterblichkeit der herrlichste Siegsruhm.

Dennoch hielt er so gern in der dunkelen Scheide das Eisen,

Frieden ersehnend, zurück, und entblößt’ es auch jetzt, nur gezwungen,

Gegen des streitbarn Rudolphs Macht. Er wird sie für immer

Bändigen: denn er zog, gar furchtbargerüstet, zum Kampf’ aus.

Ach, ihn drängte zum Friedensbruch Kunegunde, die Gattinn!

Grimmvoll ist ihr Gemüth, und ihr Herz verwildert durch Herrschsucht,

Die ihm das Böse vergilt, das er Margarethen, der frommen,[2]

Einst als Gatt’ erwies! Dieß Eine verdunkelt den Hochglanz

Seines Ruhms: ihn lenket ein Weib, das, Böhmen zum Jammer,