Ferne zu stehen, und ihm einst kühn zu begegnen im Schlachtfeld,
Zog er nach Bojenheim; verjagte den Gothen-Beherrscher
Katwald; gründete sich ein Reich und die Stadt an der Moldau,
Marobud,[3] und ward gefürchtet umher in den Ländern.
Inguiomar, der Ohm des tapfern, cheruskischen Hermann,
Floh, von diesem gehaßt, zu Marbod. Sie kämpften im Marchfeld
Lange die blutige Schlacht, und es rühmten sich beide des Sieges.
Aber an Hermanns Macht, des glücklichen, schlossen die Scharen
Marbods sich an. Da entriß, mit den Römern verbündet, ihm Katwald,
Stürmend, die Burg Mar’bud, und entthront’ ihn. Ach, er vertraute