Wie ihm die liebende Brust auch blutete, sie an des Lebens
Kraft so erschöpft, und ach, dem Tode verfallen zu schauen;
Dennoch bezwang er den Schmerz, und sah ihr noch heiter in’s Antlitz!
Aber das liebliche Paar der Töchterchen legt’ ihr das Kissen,
Unter den Füßen zurecht, und wand das Tuch ihr mit Sorgfalt,
Um die erschütterte Brust: der dräuenden Kühle gedenkend.
Doch sie sprach zu dem trauten Gemahl, verweisend mit Sanftmuth:
„Gar nicht erwägest du, ach, wie des Vaters die Kinder bedürfen —
Meiner, der Mutter, nicht mehr: denn schon gewahr’ ich sie mündig
Alle vor mir, und bewahrt, mit Gott, in jeglichem Guten!