Sah’n sie lang’ einander in’s Aug’: die Zitternde sank ihm

Dann, voll Hast, an die Brust, und küßte das pochende Herz ihm.

Angst ergriff das Volk, und ihr’ Erzeugten verhüllten,

Weinend, das Aug’: sie kehrete heim nach der einsamen Hofburg.

Ach, nicht sieht er sie mehr, die holde Geliebte der Jugend,

Nicht die erlesenste Gattinn mehr, nicht die beste der Mütter:

Denn ihr Lebenslicht soll nun, wie die Lampe verlöschen,

Die, des Oehles beraubt, nur matt aufflimmert noch einmal!

D’rauf an der Wien, die träg in den buschigen Ufern sich fortwälzt,

Führt’ er die Heerschar schnell den Mauern der Veste vorüber: