Ottgars Blick hing starr an der March, die rauschend hinunter,
G’en Marcheck und Kressenbrunn die dunkelen Fluthen
Wälzte. Der herrlichen Zeit errungenen Ruhmes gedacht’ er
Jetzo mit pochender Brust, und sprach zu dem sinnenden Jüngling:
„Eilt nicht der Strom, wie die Zeit, in ewigwechselndem Lauf fort?
Bald erglänzt er im sonnigen Licht, bald wogt er im Sturmhauch,
Trübaufschäumend, umher: sein voriger Reiz ist entschwunden.
Siehe, wie düster die March jetzt fließt, und wie herrlich erschien sie
Dort an dem Tage von Kressenbrunn,[1] wo im Siegesgefild mir
Ungerns Macht erlag, die Bela, der tapfere König,