Liegt das Leben, der Tod, und seine Gerichte sind dunkel.
Laß nur walten die Huld: die hier Getrennten vereint sie
Jenseits wieder im Glück’, im ewigen, wahren, und einen!“
Als er sich wandte, zu geh’n, da ergriff ihm Hartmann die Hand noch,
Drückte sie glühend an’s Herz, und rief mit thauenden Wimpern:
„Ernst, nicht lebt dir der Vater mehr, nicht die Mutter: zur Kriegszeit
Haben die grausamen Feind’, unmenschlich vor Wuth, in der Kammer
Beid’ erwürgt vor dir, dem scheuverkrochenen Knaben!
Nimmer wurdest du froh seitdem, und wohnst in des Klosters
Einsamer Zell’. Ach, komm, und sey mir ein Stab auf des Lebens