Lange stand er dort, wie erstarrt. Der nahenden Sonne
Rosiger Strahl, nach welchem er sonst mit Liebe sich sehnend,
Rasch die Höhen erklomm, und dort aufjubelte, wenn er
Ihm die Stirn’, die umliegende Flur, und der wirbelnden Lerchen
Zartes Gefieder beschien, die hoch vom Gewölk’ ihn begrüßten —
Ha, wie trüb erglüht’ er ihm jetzt! Wie schrecklich ertönt’ ihm
Heut der sonst entzückende Ruf der befiederten Sänger
Drüben im schauernden Wald, und wie schal erschien ihm das Leben
Ringsum! Furchtbar schwoll ihm die Brust von unsäglichen Qualen:
Lichtleer dünkt’ ihn der Tag, und die Sonne verloschen. Er warf sich