Böheims! Herr, droht Krankheit dir? Ach, immer zum Herzleid
Deines getreuesten Volks geschäh’s — doch jetzt zur Verzweiflung:
Wo der Sieg uns winkt, und die Feinde, vom Schrecken gebändigt,
Zitterten! Hab’ ich, dem Streit abhold, nicht des segnenden Friedens
Worte gesprochen im Rath’? Umsonst: du wolltest den Krieg nur!
Nun vollführ’ es mit Muth, was du so kräftig begonnen.“
Ottgar wandte sich schnell zu Milota: „Führe,“ so sprach er,
„Heute den Kern des Heers rasch vor zu des Kampfes Entscheidung.
Hast du die dunkele Brust mir jüngst auf dem nächtlichen Irrpfad,
Höhnend, enthüllt — zerfleischt mit blutigen Krallen das Herz mir: