Lobkowitz, eh’ denn ihm, der dir zum Jammer erseh’n ist!“

Aber er ballte die Faust, und wankte nicht, eiserngesinnet.

Ihm sah Milota kalt in das Aug’, und entgegnete trotzig:

„Keinem Schwachen vertraust du den Stab, die Zierde des Feldherrn,

Ueber den Kern des Heers: ich werde mir Ehre gewinnen!

Zwar verbanntest du mich erst jüngst auf dem nächtlichen Irrpfad

Ferne von dir: ich weilete heut’, und in kommender Zeit noch

Gern in dem Nachhalt nur: den hatt’ ich mir heimlich ersehnet!“

Sprach’s mit bedeutendem Blick’, und eilte hinaus in der Dämm’rung

Schnell zu entbiethen des Vorderzugs beritt’ne Geschwader.