Oben am ragenden Thurm die blutrothflatternde Sturmfahn’ —
Hörend der Glocken Getön’, erhob sich in Eile von Schönfeld,
Mit zermalmender Macht dem Feind’ in die Seite zu fallen.
Vor zu des Rosses Mähne gebeugt, den blitzenden Säbel
Schwingend in kräftiger Faust, hinbraus’ten die Reiter, und hieben
Links, rechts, ein: bald lagen die Leichen gesä’t in dem Blutfeld,
Wankten die Gegner, und floh’n, verfolgt von den Gegnern in Hast fort.
Rastlos eilte der König dahin im sinkenden Nachtgrau’n,
Bis er nach Dürnkrut kam in das Lager, das er noch letzthin,
Stolz vor Siegeshoffnung, verließ — nun trotzig begrüßte: