Ach, nicht ahnte des theueren Sohns unglückliches Schicksal
Rudolph noch, der fern im Zelt, von den Helden umgeben,
Saß beim erquickenden Mahl, nach unsäglicher Mühe des Tages!
Draußen, von Lagerfeuern erhellt, verlor sich des Himmels
Nächtliches Grau’n; Geschrei und Gelärm erscholl mit dem Wehruf
Blöckender Lämmer und Schaf’, und des dumpfaufbrüllenden Rindes:
Denn die Krieger besorgten das Mahl in geschäftiger Sorgfalt:
Jetzo das Fleisch in der siedenden Fluth, die im räumigen Kessel
Brodelte, wohl mürbkochend, und jetzt es auf kreisenden Spießen
Bratend so, daß der Wohlgeruch weit das Lager erfüllte.