Tön’, o Heldengesang, von den schmetternden Kriegesdrometen

Wieder geweckt, von Rudolph nun, dem Kaiser der Deutschen,

Der obsiegend der Macht des Böhmenköniges, Ottgar,

Wahrte die Rechte des Reich’s, und, kehrend vom blutigen Schlachtfeld,

Gründete Habsburgs Thron an den Ufern der mächtigen Donau,

Seinem Geschlechte zum Ruhm, und unzähligen Völkern zum Segen!

Wer empörte sofort, nach dem jüngsterrungenen Frieden,

Wieder die Fehd’ und das Grau’n der menschen­vertilgenden Feldschlacht?

Ein unseliger Geist, Drahomira.[1] Die Herrscherinn Böhmens

War sie, und noch ist ihr Nahme mit Schauder genannt in dem Land dort: