Albrecht, du, mein ältester, komm, mir die erste der Fahnen,

Die vor allen, geziert mit dem Bild des erlösenden Kreuzes,

Aufragt, heut zur ermunternden Schau, in dem Kampfe zu weisen:

Dicht vor mir in Gefahr und todverbreitendem Schlachtgrau’n,

Wie du es selber ersehntest jüngst, im muthigen Herzen!“

Hochberg hob nun zuerst des heiligen, römischen Reiches

Fahne zur Luft, wo schwarz im gelbherschimmernden Feldraum

Sich der Doppel-Aar, mit Zepter und Krone geschmückt, wies;

Jene von Oestreich Haselau, ehrwürdigen Anseh’ns,

Weisend den schneeigen Streif in Leupolds rühmlichem Blutfeld.