Ein befiederter Pfeil, durch dich geschnellt von der Armbrust,

Ihn erreicht, und erlegt — dir Lohn und auch Ehre gewinnet.“

Jener entgegnet’ ihm laut: „Nicht geiz’ ich nach Gold und nach Silber:

Zierlein nah’, und nicht fern dem wunderlieblichen Innsbruck,

Ruht mein Haus an der Felsenwand, die hoch in die Wolken

Aufragt, reingezimmert erst jüngst, und mit Habe gesegnet;

Doch so ich heute im Feld den blutgierathmenden König,

Oder sein Roß, mit dem tödlichen Pfeil durchbohrete: ha, da

Rühmt von der Martinswand mich noch die späteste Nachwelt!“

D’rauf entsandt’ er den Pfeil: er durchbohrte dem Rosse des Königs,