[4] Vers 284.

Siehe über dieses Gespräch Hornecks Reim-Chronik, Cap. 132-136

[5] Vers 351.

Rüdiger Waldram nennt Fugger, in seinem Ehrenspiegel des Erzhauses Oestreich, den Bürgermeister Wiens, der an Rudolph mit dem König der Böhmen einverstanden, heimlichen Verrath sann. Bei andern Schriftstellern heißt er Paltram Vazo. Der Sänger Rudolphs fand jenen wohlklingender zu seinem Zwecke (S. auch Wolf. Lazius Chron. Vienn. Lib. IV. und Gerard. Roo Hist. Austr. Lib. I.)

[6] Vers 360.

Die Erzählung von der Huldigung Ottokars auf der Donau-Insel Kamberg, wo er, nachdem die täuschenden Zeltvorhänge gefallen waren, auf den Knieen vor dem Kaiser liegend, den beiden, durch die Donau geschiedenen Heeren gewiesen ward, ist von vielen gründlichen Geschichts­forschern als unstatthaft verworfen worden.

[7] Vers 375.

In einem der anmuthigsten Gebirgsthäler Unter-Oestreichs, am Fuße der Alpen, und an dem Ufer des Traisenflusses, liegt das Cisterzienser-Stift Lilienfeld, von dem babenbergischen Leopold VII., oder Glorreichen, im Jahr 1202 gestiftet, dem der Sänger Rudolphs durch acht und zwanzig Jahre angehörte, und demselben in den letzten sieben Jahren als Abt, k. k. Rath und nieder­östreichischer Landesstand, vorgesetzt war.

[8] Vers 397.

Masovien (Masuren), eine Landschaft in Polen, welche an Preußen, an Groß- und Klein-Polen und an Lithauen gränzte, früher durch eigene Herzoge regiert, und unter König Sigismund I. mit Polen vereiniget ward. Ihre vornehmsten Städte waren Warschau und Plozk. (Hartknoch de Republ. Pol. L. I. c. 10.)