[Siebenter Gesang.]

[1] Vers 25.

Ueber Hainburg, und ihre vermeintliche Erbauung durch Attila, siehe oben Anmerkungen zum dritten Gesang [2] Vers 16.

[2] Vers 110.

Die Sage von der Burgfrau, welche grausam eitlen Sinnes das Blut der Kinder vergoß, zeigt auf die Ruinen des Schlosses * * *, an dem rechten Waag-Ufer, nicht fern von Trentschin, welches sie bewohnt hat.

[3] Vers 244.

Die Waffe, eine Art kurzer Streitkolben, von welcher hier die Rede ist nennt der Unger Buzogány, wo der Buchstabe z wie beim italienischen zero ausgesprochen wird; das y verliert sich aber im Druck der Zunge an den Gaumen.

[4] Vers 309.

Die Zips (Zipß), lat. Scepusium, eine Gespannschaft in Ober-Ungern am Fuße der höchsten Karpathen gelegen, und wohl eines der höchsten bewohnten Gebirgsthäler der östreichischen Monarchie, aus welchem nach allen Welttheilen bedeutende Flüsse sich ergießen: g’en Westen die Waag; g’en Süden die Hernath; g’en Osten die Tarza; g’en Norden die Poprad, die in dem angränzenden Polen, mit der Dunajez vereint, in die Weichsel fällt. Diese Gespannschaft zeichnet intellectuelle und landwirth­schaft­liche Cultur vor mancher andern Ungerns aus, so, daß viel Wohlstand sowohl in den zwei königlichen Städten Leutschau und Käßmark, als auch in den XVI. Städten, unter den munteren und fleißigen Bewohnern zu sehen ist. Der Verfasser gegenwärtigen Gedichts trennte sich schwer von diesem Ländchen, worinn ihm 1819 und 1820 eine ehrenvolle Bestimmung geworden war.