Hairaddins Meuchelschwert, noch rauchend vom Blute der Fürsten,

Jüngst aus dem Erbe der Väter vertrieb. Er raubte Telmessans,

Algiers Thron: hier Selim Euthemi, den König, erdrosselnd,

Dort erwürgend zugleich Abu-Hamu, den Herrscher, und Masud,

Dem er die Krone verhieß, mit sieben aufblühenden Söhnen.

Soll, Hohn biethend dem Recht, noch Huldigung lohnen dem Frevel?

Wehe, Suleyman,[6] der große genannt von niedrigen Seelen,

Ehrte des Räubers That, und gab mein herrliches Erbland

Ihm zum Lohn’, als schändlicher Treubruch auch in des Bruders

Herzen die giftigen Keime geweckt! Al-Raschid, der Frevler,