Tunisias.
Ein Heldengedicht in zwölf Gesängen.
Inhalt der zwölf Gesänge.
[Erster Gesang.]
Eingang. Ein Eilbothe meldet dem Kaiser, die Schiffsmacht der Feinde sey gegen Barcellona im Anzug. Zugleich kommt Muley Hassan, der vertriebene König von Tunis, von ihm Schutz zu erflehen. Des Kaisers Abendgebeth im Dom zu Madrid. Die Stunde der Weihe. Muhamed in der Felsenhöhle des Aetna. Er erhebt sich mit seiner Geisterschar dem Hairaddin helfend zu nahen.
[Zweiter Gesang.]
Der Kaiser beruft noch in der Nacht die Versammlung der Cortes, und eilt mit Muley Hassan nach Barcellona. Aus dem Schooße des Erdballs ziehen Hannibal, Hermann, und Regulus dem Kaiser zu Hülfe. Regulus eilt nach Tunis voraus, und haucht den gefangenen Christen Trost ein. Muhamed ruft aus dem übersinnlichen Raum noch den Attila zu Hülfe. Er erregt Mißtrauen in Muley Hassans Brust. Nächtliche Landung, und Raub der Corsaren.
[Dritter Gesang.]
Ein Theil der Seemacht versammelt sich vor Barcellona. Erst kommt Doria, dann Ludwig von Portugal, dann Ruyter mit den Niederländern. Der andere Theil an der wälschen Küste zu Porto Venere. Einschiffung der Wälschen und Deutschen. Aufzählung der deutschen Scharen. Ihre Abfahrt. Nacht. Muhamed erregt den Corsaren, Abdul, das nachsegelnde Schiff Sarno’s zu entern. Sarno gefangen. Die römische Macht vereint sich mit jenen. Ankunft vor Neapel. Toledo, des Vicekönigs Sohn, dessen von den Corsaren geraubte Gattinn, Mathilde, sich zu Tunis befindet, schließt sich mit Neapels Macht an. Abfahrt nach Cagliari.