Aber noch weilte der Held, und sprach zu dem Herrscher noch einmal:

„Gönnet mir gnädig Gehör! Die Gattinn des edelsten Feldherrn

Schmachtet, seiner beraubt, in Draguts harter Gewahrsam;

Doch er gebe sie frei; die Lösung heischend nach Willkühr,

Daß sie des Wiederseh’ns unnennbare Wonne vereine.“

Schnaubend vor Zorn erhob sich Dragut, und rief ihm entgegen:

„Ha, du biethest mir Gold für sie, die schön ist wie Houris[49]

Gold, das mir zur Beut’ Europa gespendet? Ich wähnte,

Kommen wird der Gemahl, das Weib zu ersiegen im Zweikampf.

Liegt ihm Tunis zu fern? Erzähl’ uns, ist er so furchtsam?“