„Kurd,“ entgegnet er sanft, „ich sehe die Feind’ an dem Felsen:
Hin ist die Hoffnung — Mathild’ ist todt! Nun will ich im Kampf hier
Sterben, dem Schicksal zum Hohn, den Tod des tapferen Kriegers.“
Schnell entblößt’ er den blinkenden Stahl, und flog auf das Blachfeld
Muthig hinaus: da erfaßte noch Kurd das Roß an dem Zügel,
Riß es gewaltig zurück, und rief dem Tobenden also:
„Soll die unglückliche Frau vergehen in schrecklichem Jammer,
Deiner beraubt? Sie ruht in der dunkeln Höhle geborgen.
Lass’ uns, des Ueberfalls Verkündiger, eilen in’s Lager;
Wecken die Brüder zum Kampf’, und erretten im Sieg’ auch Mathilden!“