Nahe dem Felsenschlund saß Kurd. Er senkte die Augen
Tief zur Brust, und schimmernde Thränen benetzten sein Antlitz,
Als der Kaiser an ihm vorüberzog in dem Siegslauf.
Dieser sprengte das Roß jetzt näher, und forschte mit Sorgfalt:
Was ihn betrübt’? Doch Kurd erhob sich, und führte den Herrscher
Ein in des Grabes Nacht, in die Wohnung unsäglicher Trauer.
Dort erbebte sein fühlendes Herz des Menschengeschickes
Nächtlichstem Bild. Er schwieg; doch dringender Hülfe gedenkend,
Faßt’ er Toledo am Arm, und stieg in die Helle des Tages
Rasch mit dem Wankenden auf; dann rief er dem treuen Gefährten: