Strebend mit matter Hand, den Pfeil aus der Lunge zu reißen.
Eberstein sah dort hinsinken die tapferen Helden
Brandenburgs; alsbald entriß er die Fahne dem Junker,
Schwang sie empor in die Luft, und rief hellleuchtenden Blickes:
„Jetzo mir nach, wem deutsches Blut in der Ader und Kampfgier
Glüht in der männlichen Brust! Wir löschen das feindliche Feuer,
Das entsetzlich die Unser’n tilgt aus der grausen Kartätsche,
Nur mit des Feindes Blut; mir nach! Nie sterben die Tapfern!“
Sagt’ es, und drang, wie ein Pfeil, in sausender Eile zum Wall hin.
Aber Stollberg zog mit kräftiger Rechten den Helden