Und er seufzte dann laut des Herzens nagendem Kummer.
Sieh’, nicht schlummert’ auch Eberstein! Ihm brannten die Wunden
Noch an dem Arm, den erst, im Sturm der Veste Goletta,
Ein befiederter Pfeil durchfuhr. Er lag in dem Mondlicht,
Vor dem Gezelt, die Labung kühlumsäuselnder Lüftchen
Athmend. Nun horcht’ er bewegt, und blickte verwundert um sich her,
Als er die Seufzer vernahm vor dem Zelteingange des Herrschers.
„Wer durchstöhnet die Nacht?“ so rief er, dem einsamen Denker
Nahend mit zögerndem Schritt. „Er selber?“ Da wich er betroffen,
Kehrete wieder, und sann: ob er dort den Einsamen störe?