Fuhr der Lüftebewohner hinab, und schauderte, bebte:
Denn in des Kerkers Nacht, in der Felsentiefe der Hochburg,
Sah er, beim düsteren Schein der mattaufflimmernden Lampen,
Bleiche, durch Moderluft und Hunger entfleischte Gestalten;
Sah dort Qual und Verzweiflung zugleich auf den zuckenden Wangen
Und im erloschenen Blick, der endlich zum grimmigen Hohn ward;
Hörete Ketten-Geklirr, und dumpfes Aechzen und Stöhnen
In dem Gewölb. Sie rückte heran, die Stunde des Jammers,
Wo Medelin, der Renegat aus Genua’s Landen,
Forschend die Höhlen des Graun’s durchschritt, und mit eherner Geißel